RFC 9111 vom Juni 2022 beschreibt HTTP-Caching. Dieses Oktober-Briefing erläutert einen bestehenden Standard, keine neue Vorgabe. Für die Anbieterwahl ist wichtig: Ein Hosting-Schalter mit der Aufschrift no-cache verspricht nicht automatisch, dass Antworten niemals gespeichert werden.

Die Antwortdirektive no-cache ohne Zusatz verlangt eine erfolgreiche Validierung vor der erneuten Nutzung einer gespeicherten Antwort. no-store weist Caches dagegen an, Anfrage und Antwort nicht zu speichern. MDN erläutert denselben Unterschied. Besprich Aktualität und Speicherung als getrennte Anforderungen für Kundenkonto und Dashboard.

Die Antwortdirektive private ohne Zusatz schließt gemeinsame Caches aus, erlaubt aber unter den geltenden Regeln einen privaten Cache. Sie ist weder Verschlüsselung noch Zugriffskontrolle. Frage nach unterschiedlichen Browser- und CDN-Regeln, nach personalisierten Routen und danach, wie Änderungen an den Regeln geprüft werden.

Verlange bei der Auswahl eine Demonstration mit öffentlichen und angemeldeten Seiten statt eines einzelnen Cache-Häkchens. RFC 9111 warnt ausdrücklich, dass no-store allein die Privatsphäre nicht ausreichend schützt. Dieser Beitrag ist kein Audit und keine universelle Header-Vorgabe; Authentifizierung, Transportsicherheit und Anwendung sind separat zu bewerten.