jq verarbeitet und durchsucht JSON. Mit -e beziehungsweise --exit-status hängt der Status vom letzten Ausgabewert ab: 0 bei einem Wert ungleich false und null, 1 bei false oder null und 4 ohne gültiges Ergebnis. Das Handbuch unterscheidet zusätzlich Bedienungs-, System- und Kompilierungsfehler.

Das hilft bei Automatisierung, doch bei Datenströmen zählt die letzte Ausgabe. Liefert ein Filter mehrere Prüfergebnisse, bestätigt ein erfolgreicher Schlusswert nicht das Bestehen sämtlicher vorheriger Prüfungen. Formuliere im Filter die tatsächliche Annahmebedingung, statt jede ausgegebene JSON-Struktur als Erfolg zu verstehen.

--slurp sammelt den Eingabestrom in einem Array und führt den Filter einmal aus. Das kann eine Gesamtprüfung erleichtern, ändert aber den Speicherbedarf: Die Eingabe wird gesammelt statt Wert für Wert verarbeitet. Lege ausdrücklich fest, was bei leerer Eingabe, fehlenden Feldern und unerwarteten Typen geschehen soll.

Fazit: jq -e ist ein nützlicher Baustein, kein automatischer Schema-Validator. Prüfe das gewählte Kriterium mit gültigen Daten, einem fehlerhaften mittleren Datensatz, leerer Eingabe und ungültigem JSON; beachte Ausgabe und Status. Dieses Review basiert auf Dokumentation, nicht auf Durchsatzmessungen, Labornoten oder einem Test einer konkreten Produktionspipeline.